Raumgestaltung

Raumkonzept und Wandmalerei

Die sinnvolle Gestaltung von Räumen ist für mich eine der schönsten künstlerischen Aufgaben überhaupt! Wenn Sie Beratung und Unterstützung bei der Realisierung räumlicher Veränderung suchen – fragen Sie!

Beispiele:
2015-2019 Halle im Wandel

In einer großen Halle in Hamburg-Ottensen entsteht Raum im Raum: 80 qm brauchen eine sinnvolle Trennung von der benachbarten Fotoproduktion, um als eigenständiger kreativer Arbeitsbereich zu funktionieren.

1. Wo vorher lediglich ein Vorhang war, teilt jetzt eine Wand die große Halle in zwei Bereiche. 2. Durchbrüche in einer bisher geschlossenen Wand bringen im neuen Hallenbereich Licht. 3. Ein Einbau aus Holz und Glas mit integrierter Schwingtüre stellt sowohl Trennung als auch Verbindung zum gesamten Hallenkomplex dar.


Wandmalerei

Malerische Flächen brechen Wände auf und schaffen neuen Raum. Dazu habe ich eine handwerkliche Technik entwickelt: Farbverläufe, Lichter, Schatten und zusätzliche Wunschmotive sind möglich. Versiegelt werden Wände zu beschreibbaren Flächen.

Durch eine klare, aber zurückhaltende Gestaltung harmoniert jeder Raum mit einer wechselnden Nutzung und mit unterschiedlichen Einrichtungsstilen. Im Sinne einer langfristigen und somit nachhaltigen Raumgestaltung ist das immer auch ein Ziel meiner Arbeit.
Motive? Da bin ich weder thematisch noch stilistisch festgelegt. Ideen entwickele ich gerne im direkten Bezug zum Raum, für Wünsche habe ich ein offenes Ohr.


2014 Beratung und Wandgestaltung

Für die Hamburger Agentur Robinizers realisiere ich auf über 100 qm Wand eine lebendige Betonoptik, indem ich Farbe in mehreren Schichten mit der Hand in die Wand einreibe.

Es entsteht eine Struktur, die sich je nach Licht und Tageszeit in unterschiedlichen Tönen zeigt und für eine natürliche Atmosphäre sorgt, ohne Unruhe zu stiften. Als Lounge gedacht, werden in diesem Raum zukünftig entsprechende Möbel stehen – bis es soweit ist, kommen Tische und Hocker aus meiner Werkstatt zum Einsatz.


2009-2014 Ein Anfang in Altona

Der Schritt in die freiberufliche Selbständigkeit geht 2009 mit der Gründung der NEUEN ZEICHNEREI in einem Ladenlokal und einer Ladeneinrichtung aus 99 % Fundholz einher.

Die ZEICHNEREI ist offener Arbeitsplatz für Grafik und Illustration. Noch im ersten Jahr wird sie auch zur Mal- und Zeichenschule. Ich baue möglichst multifunktional und flexibel, damit auf begrenztem Raum alles Notwendige sinnvoll untergebracht, und der Raum mit wenigen Handgriffen verändert werden kann: Tresen sind gleichzeitig Regale, die Wandtafel magnetisch, Tische verschachtelbar und fast alles bewegt sich auf Rollen.

Die Nähe zum Hafen inspiriert mich zu Aquarellskizzen, ein Hauptmotiv finde ich aber in der alten Deckenmalerei meines neuen Arbeitsplatzes: Dort deuten Fragmente auf einen ehemaligen Fisch- und Feinkostladen hin.
„Komm Fische gucken“ ist Motto der ersten Ausstellung 2009 und Fische gehören von da an untrennbar zur ZEICHNEREI.